Wildtiere
3 / 10
Schlecht für Tiere
17.12.2020 | Anträge
Bund

Abstimmung über die Annahme eines Antrags zum Schutz “exotischer” Tiere - Enthalten

Hintergründe und Forderungen

CDU/CSU und SPD haben einen Antrag formuliert, in dem sie auf den Handel und Haltung von sogenannten exotischen Tieren eingehen. Betroffen sind unter anderem Reptilien, Fische und Vögel. Die Zahl der gehaltenen Tiere steigt und ist wenig reguliert. Sie fordern die Bundesregierung daher auf, den Handel mit den Tieren stärker zu reglementieren und kontrollieren. Außerdem sei Aufklärung notwendig, um potentielle Halter*innen stärker zu informieren.

"Manche der angebotenen Arten sind sehr selten, wurden gerade neu entdeckt und daher noch nicht unter Schutz gestellt oder sind stark gefährdet, etwa wegen Verlust ihres Lebensraums. Oft ist nicht nachvollziehbar, ob die Tiere der Natur entnommen wurden oder aus einer Zucht stammen."
"Neben den Tierbörsen wird das Internet in den letzten Jahren zunehmend für den Handel mit lebenden Tieren aller Art genutzt. Hier kann mit nur geringem Aufwand einem breiten Publikum ein nahezu unbegrenztes Artenspektrum angeboten werden."

Abstimmung 

Im Bundestag wurde nicht direkt über den Originalantrag abgestimmt, sondern über die Beschlussempfehlung des federführenden Ausschusses. Der Ausschuss empfahl den Antrag anzunehmen. Eine Ja-Stimme dieser Abstimmung ist also als eine Annahme des Antrags zu werten, eine Nein-Stimme spricht sich gegen den Antrag aus. Für die Annahme des Antrags stimmten die Fraktionen SPD, CDU/CSU und Die Linke. Für die Ablehnung des Antrags stimmte die Fraktion AfD. Die Fraktionen Die Linke und FDP enthielten sich. Die Annahme des Antrags wurde als gut für Tiere gewertet, die Ablehnung des Antrags als schlecht und die Enthaltung als eher schlecht  für Tiere.


Quelle:

Antrag: Schutz von exotischen Tieren bei Handel und Haltung verbessern - Ursachen für Pandemien bekämpfen (Drucksache 19/24645)

Gesamtvorgang



Beteiligte Politiker*innen

Christian Lindner
Cem Özdemir
Katrin Göring-Eckardt
Konstantin von Notz
Marco Buschmann
Renate Künast
Britta Haßelmann
Omid Nouripour
Konstantin Kuhle
Johannes Vogel
Katharina Dröge
Frank Schäffler
Linda Teuteberg
Bettina Stark-Watzinger
Lisa Paus
Sven-Christian Kindler
Agnieszka Brugger
Otto Fricke
Dieter Janecek
Oliver Luksic
Canan Bayram
Tobias Lindner
Tabea Rößner
Kai Gehring
Gyde Jensen
Daniel Föst
Bijan Djir-Sarai
Christian Dürr
Olaf in der Beek
Lukas Köhler
Ekin Deligöz
Irene Mihalic
Julia Verlinden
Lisa Badum
Florian Toncar
Matthias Gastel
Maria Klein-Schmeink
Marcus Faber
Ulle Schauws
Stefan Gelbhaar
Anna Christmann
Kordula Schulz-Asche
Wolfgang Strengmann-Kuhn
Katja Keul
Manuel Höferlin
Filiz Polat
Andrew Ullmann
Benjamin Strasser
Daniela Kluckert
Beate Müller-Gemmeke
Jens Brandenburg
Nicole Bauer
Sandra Weeser
Harald Ebner
Claudia Müller
Ingrid Nestle
Stephan Thomae
Markus Kurth
Torsten Herbst
Frank Müller-Rosentritt
Christine Aschenberg-Dugnus
Christoph Meyer
Ulrich Lechte
Corinna Rüffer
Mario Brandenburg
Michael Link
Bettina Hoffmann
Gerald Ullrich
Katrin Helling-Plahr
Katja Hessel
Alexander Müller
Renata Alt
Gero Hocker
Reinhard Houben
Thomas Hacker
Bernd Reuther
Christoph Hoffmann
Erhard Grundl
Karsten Klein
Carina Konrad
Nicole Westig
Peter Heidt
Manfred Todtenhausen
Judith Skudelny
Stefan Schmidt
Markus Herbrand
Matthias Seestern-Pauly
Karlheinz Busen
Till Mansmann
Pascal Kober
Christian Sauter
Carl-Julius Cronenberg
Sandra Bubendorfer-Licht
Luise Amtsberg
Annalena Baerbock
Franziska Brantner
Anton Hofreiter
Kirsten Kappert-Gonther
Uwe Kekeritz
Wolfgang Kubicki
Sven Lehmann
Steffi Lemke
Claudia Roth
Ottmar von Holtz
Beate Walter-Rosenheimer
Katharina Willkomm

Abonniere unsere Newsletter

Du willst neueste Entwicklungen in der Tierpolitik und Aktionen mitbekommen? Oder du willst Informationen zu Arbeit und Erfolgen von Animal Society erhalten?
Trage dich für unsere Newsletter Channels ein und bleibe auf dem Laufenden

Bleiben Sie auf dem Laufenden