Anlässlich weiterer gesichteter Wölfe in der Nähe von Grettstadt fordert Anja Weisgerber (CSU) ein strikteres "Bestandsmanagement" bei Wölfen. Damit meint sie die Möglichkeit zur verstärkten Bejagung von Wölfen, um sie aus bestimmten Gebieten fernzuhalten oder die Anzahl zu reduzieren. Sie fordert "unbürokratische" Möglichkeiten "verhaltensauffällige" Wölfe zu jagen. Dabei ist es bereits jetzt möglich Wölfe unter bestimmten Umständen zu töten.
"Es ist an der Zeit, ein aktives Bestandsmanagement für den Wolf einzuführen, bis hin zur unbürokratischen, schnellen Entnahme von verhaltensauffälligen Tieren, um Gefahren für Tierhalter und ihre Weidetiere abzuwenden."
Es ist daher fraglich, was Weisgerber genau damit meint und welche Risiken zusätzlich davon ausgehen, wenn die Tötungen schneller und "unbürokratischer" erfolgen könnten.
Herdenschutzmaßnahmen für Weidetiere, bei denen Wölfe nicht getötet werden müssten, thematisiert nicht.
Internetseite von Anja Weisgerber: "Keine unkontrollierte Ausbreitung des Wolfs", 14.01.2022