In einer Pressemitteilung reagiert Daniela Ludwig auf den Fund von Bärenspuren in ihrem Wahlkreis Rosenheim und einen tödlichen Vorfall mit einem Jogger und einer Bärin in Italien.
Sie fordert, dass die Bundesregierung den Schutzstatus von Wölfen aufhebe und ein Bestandsmanagement eingeführt werde, das "Entnahmen" ermögliche. "Entnahme" wird als beschönigender Begriff für den Abschuss, also die Tötung verwendet. Das Gleiche gelte auch für Bären. Zudem müsse auch auf EU-Ebene etwas unternommen werden, bevor Schlimmeres passiere.
Ludwig schürt Ängste und nennt keine präventiven Maßnahmen, die als Alternative zur Jagd eingesetzt werden könnten, um Herdentiere und Wölfe zu schützen, wie Herdenschutzmaßnahmen und Monitoring.
"Bären sind keine Kuscheltiere und Wölfe keine Schoßhunde. Sie sind Raubtiere, die in dicht besiedelten Gebieten zur Gefahr für den Menschen werden können. Der Schutz der Menschen und der Weidetiere muss deshalb oberste Priorität haben."