Jan Korte fordert, dass bedrohte Tierarten, einschließlich Fische wie die Äsche und der Aal, besser geschützt werden müssen. Er betont, dass der Kormoran, ein Vogel, der diese Fischarten stark beeinflusse, bejagbar sein und dadurch reguliert werden müsse, um das Überleben der gefährdeten Fische zu sichern. Kortes Beitrag zur Regulierung des Kormoranbestands lässt sich kritisch betrachten. Er betont die Notwendigkeit, den Angelvereinen, die sich für den Erhalt der Fischarten einsetzen würden, mehr Unterstützung zu bieten, statt sie durch strenge Verbote und Einschränkungen zu belasten.
Auch wenn Kortes Engagement zum Schutz bedrohter Fischarten zu begrüßen ist, ist die Forderung nach der Bejagung von Kormoranen als von ihm benannte Lösung abzulehnen. Korte stellt Kormorane als das Hauptproblem dar und deren Bejagung als einzige Lösung, Fischarten zu schützen. Auf Lebensraumschutz und präventive Maßnahmen geht er nicht ein und unterstützt zudem Angelvereine, deren Interesse an Biodiversität hauptsächlich in der wirtschaftlichen Verwertung der Fische oder persönlichem Vergnügen liegt. Einsatz für bedrohte Fischarten würde auch und vor allem abseits von Angelsport funktionieren.
Jan Korte. Bedrohte Tierarten schützen, auch wenn sie keine Flügel haben. (20.03.2024). 3199413.bedrohte-tierarten-schützen-auch-wenn-sie-keine-flügel-haben.html