Jan-Niclas Gesenheus besucht einen Bio-Hof mit Tierhaltung. Im Fokus stehen bei dem Besuch ausschließlich die Landwirt*innen. So werden primär die finanziellen Sorgen der Bio-Landwirt*innen thematisiert. Über die Tiere selbst wird so gut wie nicht gesprochen.
Der Konsum von Fleisch wird als alternativlos behandelt und Jan-Niclas Gesenheus betreibt Greenwashing, indem er so tut als würde der Preis des Fleisches etwas an der Tatsache ändern, dass ein Tier getötet wird. Dass Tiere auf manchen Bio-Höfen etwas weniger leidvoll leben, ist begrüßenswert, ändert aber nichts an der Tatsache ihrer Ausnutzung und Tötung.
Zudem spricht er sich dafür aus, dass Bauernhof-Besuche in die Schulbildung integriert werden sollten. Allerdings nicht zu dem Zweck, dass die Tötung von Tieren hinterfragt wird, sondern eher in Richtung einer Normalisierung.
„Und dann kaufen sie sich einen Grill für 1500 Euro und legen Billigfleisch auf den Rost“
"Da hat auch schon mal ein Junge einen Hahn für einen Papagei gehalten. Ein Besuch auf einem Bauernhof müsste eigentlich ein fester Bestandteil in Schulen sein."