Karl Bär berichtet auf Instagram von seinem Besuch bei zwei landwirtschaftlichen Betrieben im Allgäu, die innovative Wege in der Landwirtschaft gingen. Zuerst besucht er den Schafroth Hof, der seit einem Jahr im Rahmen einer solidarischen Landwirtschaft Bio-Gemüse anbaue und regional vertreibe. Der Betrieb setzte auf wenig Energieverbrauch und eine hochgradige Flächennutzung, indem er 70 verschiedene Arten und Sorten Gemüse anbaue. Danach besuchte er Markus Kleinschmidt, der Bio-Gemüse, Kartoffeln und Dinkel anbaue und nun auch Pilze züchte. Zudem experimentiere Kleinschmidt mit der Schwarzen Bohne für die Herstellung von Tempeh. Ursprünglich aus der Rinderhaltung stammend, hielten beide Betriebe noch immer Rinder, hätten aber neue Wege gefunden, vegetarische und vegane Ernährungsströme zu bedienen.
Aus tierrechtlicher Perspektive zeigt diese Aktivität einen positiven Ansatz für eine nachhaltigere und tierfreundlichere Landwirtschaft. Der Fokus auf regionale Bio-Produktion und weniger tierische Produkte ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer reduzierten Tiernutzung und einer umweltfreundlicheren Landwirtschaft. Indem die Betriebe die Nachfrage nach pflanzlichen Produkten bedienen und gleichzeitig auf wenig Energieverbrauch setzen, leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz und zur Reduktion von CO2-Emissionen. Karl Bär macht mit seinem Besuch darauf aufmerksam, dass tierleidfreie Landwirtschaft möglich ist.
Instagram Karl Bär, Beitrag vom 12.09.2023