In einem Instagram-Beitrag positioniert sich Karl Bär zum Tierwohl-Cent, einer Abgabe auf Fleisch, die von Cem Özdemir vorgeschlagen wurde, um den Umbau der Tierhaltung zu finanzieren. Er kritisiert insbesondere, dass Abgeordnete der CDU/CSU anprangerten, dass die Grünen sich an den Empfehlungen der Borchert Kommission zum Umbau der Tierhaltung orientieren sollten und nicht davon abweichen sollten. Bär erklärt, dass die Borchert Kommission genau diesen Weg der Finanzierung vorgeschlagen hätten.
Es ist gut, dass Bär klarstellt, dass dies auch der Vorschlag der Borchert Kommission gewesen sei und dass mit dem Tierwohl-Cent eine realistische und für Verbraucher*innen kaum spürbare Finanzierung des Umbaus möglich wäre. Der Umbau der Tierhaltung selbst ist allerdings kritisch zu sehen, da er sehr kostenintensiv ist und für Tiere nur marginale Verbesserungen bringt. Wünschenswert wäre vielmehr, dass Gelder in diesem Größenumfang in einen sozialgerechten Ausstieg aus der Tierhaltung gesteckt würden, statt die Tierhaltung für die Zukunft zu manifestieren.
Instagram Karl Bär, Beitrag vom 01.03.2024