Kerstin Radomski besucht das Projekt "InnoKalb", das darauf abziele, die Gesundheit und "Robustheit" von "Milchkühen" und "Mastrindern" bereits in der frühen Phase der Kälberhaltung zu verbessern. Das Projekt soll Halter*innen für die Kälbergesundheit sensibilisieren und unterstützen, um die konstant hohen "Kälberverlust"e zu reduzieren. Dieses vom Bundestag geförderte Projekt habe das Ziel, Probleme frühzeitig zu erkennen.
Das Projekt hat zwar gute Ansätze, um Tierleid durch Krankheiten und Sterblichkeit zu reduzieren. Es wird allerdings versucht, wirtschaftliche Effizienz und Tiergesundheit zu kombinieren, ohne das allem zu Grunde liegende Leid von Tieren durch ihre Ausnutzung zu adressieren. Auch die Fokussierung auf die "hohen Kälberverluste" erscheint vor allem wirtschaftlichen Intentionen zu folgen.