In einem Facebook-Post teilt Michael Breilmann, wie er Schweinebauch knusprig und schmackhaft zubereitet habe, ein Gericht, dass es in Westfalen immer schon gegeben habe. Breilmann dankt „Klöckers Hofladen“ für das „tolle, ehrliche Stück Fleisch“. Er betont, dass dies die Art und Weise ist, wie er am liebsten koche.
Obwohl es sich um eine private Konsumentscheidung handelt, ist es bemerkenswert, dass Breilmann als Politiker diese Wahl öffentlich teilt und damit indirekt unterstützt. Durch die Hervorhebung von Schweinebauch als traditionelles und preiswertes Gericht ohne Reflexion über die damit verbundene Tierhaltung und die ethischen Implikationen normalisiert er die Ausbeutung von Tieren. In seiner öffentlichen Rolle als Entscheidungsträger trägt Breilmann damit zur gesellschaftlichen Akzeptanz der Massentierhaltung und der Fleischindustrie bei, anstatt über mögliche Alternativen oder die ethischen Folgen des Fleischkonsums aufzuklären. Politische Akteure haben eine Plattform und Verantwortung, Themen wie Tierwohl und nachhaltigen Konsum zu thematisieren, anstatt lediglich persönliche Essgewohnheiten zu bewerben.
Facebook Michael Breilmann, Post vom 15.06.2024