In seinem Facebook-Beitrag erklärt Paul Ziemiak, dass die Bundesregierung auf EU-Ebene zugestimmt habe, Wölfe von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabzustufen. Dies ermögliche eine schnellere Bejagung der Tiere. Die Entscheidung sei besonders für Landwirt*innen und Jäger*innen im Märkischen Kreis wichtig, da es bisher keine Möglichkeit gegeben habe, den Wölfen entgegenzuwirken.
Diese Haltung ist problematisch, da sie den Schutzstatus des Wolfes schwächt und die Möglichkeit zur Bejagung ausweitet. Ziemiak erwägt keine präventiven Maßnahmen zum Schutz von Weidetieren wie Herdenschutz, welche ein möglichst friedliches Zusammenleben mit Wölfen ermöglichen könnten. Zudem wird suggeriert, dass Weidetiere durch eine Bejagung von Wölfen effektiv geschützt werden könnten, was allerdings unzutreffend ist. Auch die Bejagung vermag Weidetiere nicht vor Angriffen zu schützen.
"Für die Landwirte und Jäger im Märkischen Kreis ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es kann nicht sein, dass Wölfen nichts entgegengesetzt werden kann. Das hat jetzt ein endlich ein Ende."
Facebook Paul Ziemiak, Post vom 25.09.2024