Philipp Amthor berichtet auf Instagram über seine „Hofbereisung“ und hebt den „Hof am Mühlenbach“ hervor, der für artgerechte Freilandhaltung (BIO- und NEULAND-Zertifizierung) von Galloway- und Angus-Rindern stehe. Er lobt den regionalen Direktverkauf sowie den nachhaltigen Versand und die Hofschlachtung der Tiere und bezeichnet den Hof als Beispiel für eine vorbildliche Landwirtschaft in Ostvorpommern.
Amthor konzentriert sich in seinem Beitrag auf die wirtschaftliche und ökologische Dimension des Hofes, ohne das grundsätzliche Leid der "Nutztierhaltung" und Schlachtung anzusprechen. Die Tiere spielen in seiner Berichterstattung neben Fotos keine Rolle. Obwohl der Hof für Freilandhaltung und Nachhaltigkeit zertifiziert ist, bleibt der Fokus auf der Verwertung der Tiere als Produkte (Fleisch) bestehen und geht nicht wirklich auf die Haltungsbedingungen der Tiere ein. Amthor hätte darauf hinweisen können, dass die Tiere hier verhältnismäßig gut gehalten werden und dass dies in Deutschland selten der Fall ist. Diese Chance verpasst er. Amthor nutzt den Besuch für positive PR, geht jedoch nicht darauf ein, dass einerseits nur sehr wenige Höfe diesem Bild entsprechen und andererseits auch eine bessere Haltung der Tiere diese nicht vor Ausbeutung und Tötung schützt.
Instagram Philipp Amthor, Post vom 05.09.2024