In einer Rede im Bundestag verteidigt Renate Künast die Verwendung von Insekten in Nahrungsmittel für Menschen. Zwar benennt sie auch, dass wirklich zukunftsfähig pflanzliche Proteine sind. Allerdings stellt sie Insektenprotein mit pflanzlichen Alternativen gleich. Eine Schlussfolgerung geht dabei fehl: statt darauf hinzuweisen, dass es ebenso kritisch ist Insekten zu essen wie Säugetiere, wenn es pflanzliche Alternativen gibt, misslingt ihre Formulierung:
"Warum sollten Sie ein Kalb oder ein Lamm essen, wenn es Sie nett anguckt, aber die Heuschrecke nicht?"
"Ein bayerischer Traditionsmetzger hat ein Insekten-Start-up aufgekauft und entwickelt jetzt Burgerpattys neu. Ich weiß nicht, ob ich das essen werde; aber es geht offensichtlich, selbst wenn man traditionsbewusst ist."
Zudem sind Insekten in Nahrungsmitteln nur vermeintlich nachhaltiger. Häufig werden sie mit Fleischmehl von Wirbeltieren gefüttert.
Grüne Bundestag: Insekten in Lebensmitteln, Renate Künast