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17.05.2019 | Öffentliche Kommunikation
Bund

Sarah Ryglewski rechtfertigt Fristverlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration

Hintergründe

Auf der Internetplattform abgeordnetenwatch.de argumentiert Sarah Ryglewski (SPD) für die Fristverlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration. Mit einer mehrjährigen Frist sollte das betäubungslose Kastrieren von wenige Tage alten Ferkeln ab 2019 verboten sein. Kurz vor Ende dieser Frist kamen Debatten auf, dass dies nicht umsetzbar sei. Laut Ryglewski habe es das Bundeslandwirtschaftsministerium in der vergangenen Frist versäumt praktikable Alternativen großflächig einzuführen. Es bestünde die Sorge, dass die Ferkel dann aus anderen Ländern importiert worden wären, in denen andere Tierschutzstandards gelten.

"Das unionsgeführte BMEL hat seit dem Verbot der betäubungslosen Kastration 2013 nichts unternommen hat, um Betäubungsmethoden, die einfach durchführbar sind und gleichzeitig effektiv betäuben, anwendungsreif zu machen."

Wenn der Tierschutz in Deutschland allerdings erhöht und den Ferkeln das Leid erspart werden soll, kann es keine Begründung sein, dass in anderen Ländern davon abweichende Bestimmungen vorliegen. So kann es keinen Fortschritt geben.


Quelle:

abgeordnetenwatch.de: "Frage an Sarah Ryglewski von Birgit D. bezüglich Landwirtschaft und Ernährung", 17.05.2019



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