In einem Facebook-Beitrag äußert Thomas Rachel seine Unterstützung für die Absenkung des strengen Schutzstatus des Wolfes. Er kritisiert die Bundesregierung und die Ampel-Koalition dafür, dass sie die Sorgen der Bevölkerung zu lange ignoriert hätten. Insbesondere verweist er auf die Probleme in der Gemeinde Hürtgenwald, wo Wölfe Weidetiere getötet hätten, und fordert eine schnelle Umsetzung der entsprechenden Anträge bei der Berner Konvention zur Herabsetzung des Schutzstatus.
Der Beitrag kritisiert vor allem die Existenz von Wolfsangriffen auf Nutztiere, ohne auf die komplexen Zusammenhänge der Wolfsrückkehr und der Möglichkeiten eines effektiven Herdenschutzes einzugehen. Anstatt auf eine ausgewogene Lösung wie präventive Schutzmaßnahmen oder eine differenzierte Handhabung von Konflikten zwischen Mensch und Wolf zu setzen, wird hier eine schnelle politisch motivierte Lösung gefordert, die auf Kosten des Tierschutzes geht. Der Beitrag behandelt die Ängste und Sorgen der Menschen, ohne die Fakten über den ökologischen Wert des Wolfes und die Möglichkeiten eines praktischen Konfliktmanagements durch Herdenschutz zu berücksichtigen und trägt so zum Schüren von Ängsten und Dämonisierung bei.
Facebook Thomas Rachel, Post vom 26.09.2024