Wiebke Esdar von der SPD erklärt, dass betäubungslose Ferkelkastrationen in Deutschland nicht flächendeckend zur Verfügung stehen. "Würde es jetzt nicht zu einer Fristverlängerung kommen, wäre zu befürchten, dass es in Deutschland zu massiven Strukturbrüchen bei den deutschen Sauenhalterinnen und Sauenhaltern käme, mit der Folge, dass Ferkel aus Ost- und Nordeuropa importiert werden würden, die gerade nicht nach deutschen Tierschutzstandards kastriert wurden und noch dazu weite Transportwege zurücklegen müssten."
Auf die betroffenen Tiere wird kaum eingegangen.